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ZecheVereinigte Blankenburg


Maschinenhaus der Zeche Blankenburg 2006

Die Zeche Blankenburg befand sich im Wittener Stadtteil Buchholz im Hammertal. Das Bergwerk geht auf einen Zusammenschluss verschiedener Kleinzechen zurück, die sich 1865 zunächst unter dem Namen Ver. Geschwind zusammenschlossen. Einer der Vorgängerbetriebe hat bereits 1855 den Tiefbau aufgenommen und 1861 eine Pferdebahn zur damals noch schiffbaren Ruhr erstellt. Ab 1875 nahm die Zeche den endgültigen Namen Blankenburgan, die Pferdebahn wurde 1882 in eine normalspurige Eisenbahn umgebaut, die parallel zur Kleinbahn Bossel-Blankenstein verlief. Die hereingewonnene Kohle wurde in erster Linie zu Briketts weiterverarbeitet. Die Förderung wuchs stetig und erreichte 1910 die Marke von 134.000 Tonnen. Diese Leistung wurde von 560 Mitarbeitern erbracht.


  Zeche Blankenburg aussüdöstlicher Richtung gesehen. Rechts oben im Bild erkennt man den Wetterkamin. 
     

 

1925 geriet die Anlage in die erste Kohlekrise und wurde stillgelegt. Von der Zeche sind noch das Maschinenhaus und für das Ruhrgebiet einzigartig ein Wetterkamin übrig geblieben. Dieser Kamin ist aufgrund seines Ziegelbaus weltweit fast einmalig, lediglich aus Spanien ist die Existenz eines weiteren Kamins dieser Art bekannt. ( Quelle: Wikipedia )